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Hier plautzen keine Türen

 

„Wie geht’s Euch im InterWall?“, frage ich Antje Georgi, langjährige Mitarbeiterin des Hauses. Mitte März musste das Kinder- und Jugendhaus coronabedingt schließen.

Alle Mitarbeiter waren in anderen Bereichen der Lebenshilfe Dresden eingesetzt. „Zwei Kollegen waren im Wohnheim Forsythienstraße, 2 Kollegen in Außenwohngruppen, ich selbst war in der Wohngruppe auf der Fetscherstraße“, berichtet Frau Georgi.

„Die Arbeit war völlig anders, als im InterWall. Es war ruhig, entschleunigt und man hat viel Positives von den Menschen, die man betreut, zurückbekommen. Alles ganz anders, als im InterWall. Eine schöne Erfahrung, die ich nicht missen möchte.“

Ab Mitte Mai hieß es, die Jugendhilfeeinrichtungen dürfen wieder öffnen. Ein Hygienekonzept wurde erarbeitet und das Team begann, Angebote im Außengelände vorzubereiten. Anfangs kamen täglich bis zu sieben Besucher, inzwischen sind es 20 - 30 am Tag. Jeder wird namentlich erfasst, wann gekommen, wann gegangen. Am Eingang wurde ein Händewaschplatz errichtet und alle achten auf Abstand.

„Der Fußballkurs läuft seit Juni wieder. Die Gruppe ist geteilt. Wir haben viele Angebote: Slackline, Trampolin, Ballspiele, Mölki, Tischtennis, Outdoorkicker. Alte Spiele, wie Fanger und Verstecken werden wiederentdeckt“, freut sich Antje Georgi. Wer möchte, kann Sachen aus Holz herstellen. Draußen ist viel Platz, da kann man ungestört und konzentriert arbeiten.

Alles im Freien zu machen, gefällt den Besuchern und auch dem InterWall-Team sehr. Es ist ruhiger. Konflikte unter den Jugendlichen (und die gibt es reichlich) müssen nicht auf engem Raum bearbeitet werden. Gruppen können sich zurückziehen und entspannter begegnen. Draußen kann man keine Türen zuschlagen.

„Und wenn man abends zuhause ist, klingen einem die Ohren nicht so. Viel in unserem Außengelände anzubieten, das sollten wir auf jeden Fall beibehalten“, so Antje Georgi.

 
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Slagline    
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