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Der Abbruch der Maßnahme ist vom Tisch

 

Die Fakten

52 Menschen mit Behinderung absolvieren derzeit ihre Ausbildung im Berufsbildungsbereich. Ende März hieß es von Seiten der Kostenträger, die Maßnahme wird abgebrochen. Um das abzuwenden, musste schnell ein Lösungskonzept her.

Ich telefoniere mit Diana Roch, der pädagogischen Leiterin der Werkstatt

 

Die Teilnehmer/innen

Ein „Abbruch der Maßnahme“ wäre für einige Teilnehmer/innen eine Katastrophe gewesen. Nicht sicher, ob sie später noch einmal neu begonnen hätten, die notwendigen Schritte bei Behörden gegangen wären.

„Wir hatten kurz „Schnappatmung“, denn ein alternatives Durchführungskonzept schien uns anfangs unmöglich“. Zu unterschiedlich sind die kognitiven und technischen Voraussetzungen der Teilnehmer/innen“, sagt Frau Roch.

„Aber schon wenig später war klar, wir versuchen es.“ Jeder der Teilnehmenden hat einen individuellen Bildungsplan, der auf die persönlichen Ressourcen abgestimmt ist. Auf dieser Grundlage strickten Bildungsbegleiter für jeden ein individuelles Paket an praktischen und theoretischen Aufgaben.

„Wir nutzen Visualisierungen, Materialien in Leichter Sprache, Lernvideos und Bildungsfernsehen,“ so Frau Roch. Es gab auch ein handwerkliches Projekt. Aus der Radebeuler Werkstatt erhielten die Teilnehmer Material und eine genaue Anleitung zum Bau eines Nistkastens.

„Es ist sehr unterschiedlich, wie wir unsere Auszubildenden erreichen. Die meisten freuen sich über die Aufgaben und den Kontakt. Viele erhalten in der Häuslichkeit auch viel Unterstützung. Einige, die keine eigene Tagesstruktur finden können, besuchen die Notbetreuung der Werkstatt.“

 

Die Bildungsbegleiter/innen

Das eingereichte Konzept überzeugte die Kostenträger und die Maßnahme kann weitergehen.

Von Entschleunigung, wie in anderen Bereichen, ist im BBB nichts zu spüren. Die Bildungsbegleiter machen wöchentlich neue Pläne, begleiten, unterstützen, dokumentieren. Persönliche Kontakte gibt es „am Gartenzaun“, per Telefon oder Videotelefonie.

Die meisten sind zusätzlich in anderen Bereichen eingesetzt, sei es im Wohnheim oder der Maskennäherei. Frau Roch: „Kompliment an meine Bildungsbegleiter! Voller Ideen, Kreativität und Optimismus gehen sie an ihre Arbeit und verstehen es auch, ein gutes Gefühl an ihre Auszubildenden weiterzugeben.“

Vielen Dank für den Einblick.

 
 
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