Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
 
 
Zur Startseite
 
 

Dringende Aufträge werden bearbeitet

 

Die Fakten

Die WfbM hat weiterhin Betretungsverbot. In allen Werkstätten werden relevante Aufträge im stark reduzierten Betrieb abgearbeitet. Die WfbM Löbtauer Straße bietet eine Notbetreuung für die gesamte Werkstatt an.

Ich telefoniere mit Ulf Eisoldt, Produktionsleiter der Inpuncto Werkstätten.

 

Die Standorte

„Ganz schnell und flexibel wurde im April in der WfbM Schleswiger Straße mit dem Nähen von Mund-Nasen-Schutz begonnen. Anfangs wurde für den Eigenbedarf, später für Kunden produziert. Wenige Mitarbeiter/innen hielten den wichtigen Betrieb unserer Wäscherei am Laufen,“ berichtet Herr Eisoldt. In der Metallabteilung übernahmen die Gruppenleiter die Produktion, da Aufträge dringend bearbeitet werden mussten.

Die WfbM Löbtauer Straße bietet eine Notbetreuung an für die Mitarbeiter/innen der WfbM, die nicht allein in ihrer Wohnung bleiben können, keine eigene Tagesstruktur finden und so gefährdet sind.

Die WfbM Werftstraße, das Recycling arbeitete anfangs im Notbetrieb. Jetzt, da die Wertstoffhöfe wieder offen sind, bewältigen 75% der Mitarbeiter/innen 150% des Aufkommens an Elektronikschrott.

In der WfbM Radebeul arbeiten wenige Mitarbeiter/innen in der Montage und in der Tischlerei. Einige Mitarbeiter/innen der Landschaftspflege sind unterwegs. Die dringendsten Kundenaufträge werden bearbeitet. Ähnliches gilt auch für die WfbM Blochmannstraße und Hamburger Straße.

 

Die Mitarbeiter/innen

In die Werkstatt kommen können nur Mitarbeiter/innen, die nicht in einer besonderen Wohnform wohnen, das sagt die Allgemeinverfügung.
„Trotzdem bekommen alle Mitarbeiter/innen ihr volles Entgelt und Zuschläge wie gewohnt, aus Entgeltrücklagen der Inpuncto-Werkstätten“, versichert Herr Eisoldt.

 

Das Personal

Die Lebenshilfe gehört zu den „systemrelevanten Einrichtungen“, deshalb kann unser Personal für die Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen.
„Wir sind enger zusammengerutscht in der Lebenshilfe. 20 Kollegen/innen der Werkstatt sind problemlos zur Unterstützung der Teams in den Wohnbereich gegangen. Das schweißt sicher auch für die Zukunft zusammen“, freut sich Ulf Eisoldt.

 

Das Problem

„Wir erwirtschaften weniger Geld, können Aufträge nicht in vollem Umfang abarbeiten. Firmen könnten uns verlassen, oder Maschinen anschaffen, für Arbeiten, die wir vorher erledigt haben. Firmen könnte es nach der Krise einfach nicht mehr geben“, befürchtet der Produktionsleiter.
60% der Außenarbeitsplätze sind derzeit aktiv. Aber dem Ziel, diese Arbeitsplätze weiter auszubauen werden die Inpuncto-Werkstätten wohl in diesem Jahr nicht näherkommen können.

 

Die Frage

Die Frage, was die Lebenshilfe Dresden gutes aus der Krise mitnehmen kann, beantwortet Herr Eisoldt so: „Der Zusammenhalt und die Flexibilität unseres Personals in dieser Situation hat mich beeindruckt. Und vielleicht gelingt es uns ja, die Schnelligkeit und Flexibilität beim Aufbau eines neuen Produktionsfeldes, ich meine die Maskenproduktion, als Beispiel mit in die Zukunft zu nehmen.“

Vielen Dank Herr Eisoldt.

Anke Forberg, Öffentlichkeitsarbeit

 
 
 
Metallbearbeitung    
 
Werkzeuge    
 
Wäscherei    
 
Metallbearbeitung    
 
Wäscherei    
 
Landschaftspflege    
 
 

© Lebenshilfe Dresden e. V., 01069 Dresden, Josephinenstraße 31, E-Mail: geschaeftsstelle@Lebenshilfe-Dresden.de